Fluoreszenzangiographie

Bei der Fluoreszenzangiographie handelt es sich um ein Untersuchungsverfahren um die Netzhaut und deren Veränderungen im Detail zu untersuchen.

Es wird Ihnen ein harmloser fluorescierender Farbstoff in das Venensystem am Unterarm injiziert. Durch das Blut gelangt der Farbstoff in alle Gefässe des Körpers. Während der Farbstoff die Netzhaut- und Aderhautgefässe des Auges passiert, werden mit einer Spezialkamera Aufnahmen des Augenhintergrundes gemacht.

Anhand dieser Bilder kann der Augenarzt in vielen Fällen die Ursache der Erkrankung feststellen, den Verlauf einer Erkrankung und das Fortschreiten der Erkrankung besser beurteilen sowie Behandlungsverfahren festlegen.

Wie wird die Fluoreszenzangiographie durchgeführt?

  • zunächst werden pupillenerweiternde Medikamente als Augentropfen verabreicht,
  • eine Kanüle wird in eine Vene am Unterarm eingelegt um den Fluoreszenz-Farbstoff zu injizieren
  • mit Hilfe einer Spezialkamera werden nach Injektion des Farbstoffes Bilder vom Augenhintergrund gemacht
  • Eine Bilderserie wird auf genommen, die später am Computer-Monitor oder anhand eines Papierausdrucks beurteilt werden kann.

Nebenwirkungen

Die pupillenerweiternden Tropfen können zu einer stärkeren Lichtempfindlichkeit nach der Untersuchung führen. Eine getönte Brille oder Sonnenbrille kann Ihnen den Nachhauseweg erleichtern. Auto fahren sollten Sie nach der Untersuchung nicht. Ihre Haut und Ihr Urin kann sich nach der Injektion gelb verfärben, dieser Effekt kann 1-2 Tage andauern. Allergische Reaktionen auf den Farbstoff sind sehr selten.




Centralbahnstrasse 20, CH-4051 Basel
T +41 61 270 20 40, F +41 61 270 20 49